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Day: December 20, 2008

Fotos aus Pakse und 4000 Islands online!

Fotos aus Pakse und 4000 Islands online!

So, wir haben es geschafft die Fotos online zu stellen πŸ™‚

Pakse und der 2 Tages Trek aufs Bolevan Plateau:

http://gallery.tzis.net/index.php?folder=/2008_2009_Weltreise/31_Pakse_und_Bolevan_Plateau/

Und die 4000 Islands:

http://gallery.tzis.net/index.php?folder=/2008_2009_Weltreise/32_4000_Islands/

Viel Spass beim Ansehen!

Die naechsten 3 Tage werden wir in Siem Reap verbringen und uns Angkor Wat anschaun.

Don Det (4000 Islands) to Siem Reap

Don Det (4000 Islands) to Siem Reap

Heute haben wir einen Monsterweg vor uns: von Don Det nach Stung Treng und dann via Kratie nach Kampo Chang und weiter nach Siem Reap. Das alles haben wir in Pakse gebucht. Das naechste Mal wuerd ich aber den Don Det nach Siem Reap Teil auf der Insel buchen. Ist viel billiger (rund 15USD) also in Pakse (rund 20EUR). Aber woher wissen… Egal πŸ™‚

Wir sind um 08:00 beim Pier und warten auf das Boot. Waehrenddessen kommen wir mit einem Oesterreicher (Johann) ins Gespraech. Dann werden wir mittels Longtail Boat aufs “Festland” verfrachtet und warten auf den Minibus. Dieser bringt uns dann zur laotischen Grenze, wo wir gezwungen werden 1USD “Stamp Fee” zu bezahlen damit wir den Ausreisestempel kriegen. Ist ansich ein Bloedsinn und der Beamte will sich nur etwas dazuverdienen. Johann sieht das nicht ganz ein und so diskutieren wir mit ihm. Alles nuetzt nichts also geben wir dem Beamten den Dollar.

Nach weiteren 5km Fahrt im Minibus erreichen wir die cambodianische Grenze und beantragen unser Visa on Arrival. Sonderbarerweise kostet hier das Visa 21USD (normal 20USD) – Schmiergeld gleich inklusive? Nun, der Beamte ist effizient und nach 10 Minuten ist unsere Gruppe abgefertigt. Dann zur Einreisekontrolle – wieder 1 USD Stamp Fee – diesmal gehts aber freundlich: “1 USD please – just Small Money!” grinst uns ein junger Cambodianer in Uniform entgegen. Mit der irgendwie passenden Dienstnummer “007”. Ich verkneif mir einen Witz ueber James Bond und wir sind somit in

Cambodia!

Das ist Land Nummer 9 auf unserer Reise, dass sich in unserem Reisepass verewigt hat.

Wir wechseln den Minibus und ab gehts nach Stung Treng. Die paar Kilometer sind wir gut eingequetscht, den irgendwie haben wir uns vermehrt? Eine Frau mit Kind sitzt auf einmal mehr im Bus (Rest sind Farangs). Da wir den Schweden, der keinen Platz mehr hat, nicht einfach auf der Grenze stehen lassen koennen mach ich mich duenn und wir quetschen uns auf einen Sitz. Nach einer Stunde sind wir in Stung Treng. Dort heiszt es wieder: Minibus wechseln!

Wir haben genug Zeit zum Mittagessen (wusste gar nicht, dass Fried Rice mit Vegetables Khmer Food ist?) und bemerken: der USD ist in Cambodia Waehrung Nummer 1! Gut, dass wir schon in China uns einen kleinen Vorrat besorgt haben… ATMs gibts hier naehmlich keine.

Naechster Stop: Kratie. Auf dem Weg dorthin habe ich mit Johann getratscht was wiedereinmal sehr interessant war, und so vergeht die Zeit rasch. Kratie ist auch nur eine kleine Stadt auf dem Weg nach Phnom Penh bzw. Siem Reap. Und wiedereinmal: change to another Minibus! Himmel πŸ™‚ Jedesmal wird der Bus kleiner und es werden mehr Leute reingestopft. Jetzt sind wir zwar 3 Leute weniger aber 5 Kambotschaner mehr. Gut, dass die Leute kleiner sind als wir Europaeer aber 3 Leute auf einem Sitz wird selbst bei deren Koerpergroesse eng! 2 Deutsche die uns seit Don Det begleiten sind nicht so wirklich begeistert sich die erste Reihe (3 Sitze) mit 5 anderen teilen zu muessen. Da haben wirs eindeutig besser πŸ™‚

Gegen 19:00 kommen wir schliesslich in Kampo Chang an. Was ist angesagt? change to another Minibus! Ui, oh Zufall.. πŸ˜‰ Fuer uns ist hier heute Endstation. Laut Plan sollen wir hier uebernachten und am naechsten Tag mit einem “Bigbus” weiterfahren. Der Rest unserer Gruppe ist auf dem Weg nach Phnom Penh. Als ich deren Minibus sehe, bin ich ueber die Nacht hier richtig froh… Minibus fuer 12, voll gestopft mit 19 Leute… am Beifahrersitz stapeln sich 3 Einheimische πŸ˜‰ (Im Gegensatz zu den Europaeern sehen die aber recht gluecklich aus)

Wir werden am Mekong abgesetzt, tauschen unser “Busticket” (=Rechnung von Xplore-Asia) gegen ein nationales um, und beziehen ein aufden ersten Blick brauchbares Zimmer. Nun, auf den zweiten Blick wars absolut grausig aber fuer eine Nacht gut genug. In Siem Reap haben wir ja immerhin schon was schoenes vorgebucht πŸ™‚ Kurz vorm Schlafengehen bring ich noch 2 Riesenkakerlaken um …

Wir stehen frueh auf, der Bus soll schon um 06:00 losfahren. Denkste, der gleiche Typ wie gestern meint heute: 06:45. Das laesst etwas an seiner Glaubwuerdigkeit zweifeln, auszerdem will er uns partout nicht sagen WO in Siem Reap wir ankommen werden. Strange..

Nun, wir treffen das amerikanische Paerrchen wieder, welche gestern mit uns von Don Det aufgebrochen sind. Das gibt Vertrauen πŸ™‚ und tatsaechlich kommt ein Bus um 07:05. Na, Laos und Cambodia haben die selbe Zeitzone? πŸ˜‰

Nach einem weiteren Buswechsel irgendwo in Kampo Chang sind wir auf dem Weg nach Siem Reap wo wir entspannt um 12:00 ankommen. Im Gegensatz zu den Minibussen sind die großen Busse von GST Express eindeutig bequemer.

In Siem Reap landen wir in einem schwindligen Hinterhof wo aber jemand mit unserem Namen schon wartet (wow) und wir werden zu unserem bereits gebuchten Guesthouse gebracht. Wir waren sehr angenehm ueberrascht πŸ™‚

Pakse to 4000 Islands (Don Det)

Pakse to 4000 Islands (Don Det)

Wir muessen weiter. Unser Plan einen Tag auf Don Det (auf den 4000 Islands) zu verbringen haben wir durch den 2 Tages Trek verkkuerzt.

Der Transfer dorthin ist wie immer unproblematisch, um 07:45 sind wir beim Xplore-Asia(.com) Office und um 07:45 laotischer Zeit (=08:05) machen wir uns puentklich auf den Weg Richtung Sueden!

Die 4000 Islands ist eine Inselgruppe (bzw. Gruppe von Sandbaenken) im Mekong, kurz vor der Grenze zu Kambotscha. 2 Inseln sind von besonderen Interesse: Don Det und Don Khone. Beide sind bewohnt und durch eine Eisenbahnbruecke (!!) verbunden:

Eisenbahn? Ja, die gabs mal hier. Eine Errungenschaft der Franzosen, die damals eine rund 10km lange Eisenbahnstrecke ueber den Mekong (und eben den Inseln) gebaut haben. Heute dienen Teile der Strecke als Gartenzaun oder Baumaterial weiter. Es gibt jedoch noch eine alte Lok auf Don Khone zu sehen.

Also, um 12:00 landen wir also auf Don Det. Orientierungslos wandern wir durch die Gegend, und finden eine Baeckerei (!!). Die – oh Zufall – Bungalows mit Mekongblick vermietet. Fuer 20.000 KIP (1.8 EUR) quatieren wir uns ein πŸ™‚ Fuer eine Nacht perfekt, Bett, Mosquitonetz und shared Bathroom. Mittlerweile sind wir es ja gewohnt keine Bettwaesche vorzufinden (und wenn dann ist sie sicher seit Wochen nicht gewaschen worden) und die Investition in das Schlafsack-Inlay hat sich somit schon 100mal ausgezahlt πŸ™‚

Danach mieten wir uns Fahrraeder und erkunden die Inseln. (1USD pro Tag und Rad)

Was gibts hier zu sehen? Ansich nix. Auszer Landschaft, Wasserbuefel, Hunde und Katzen aber das Beste: WENIG Touristen (noch!). Wenn der Generator abgeschaltet wird (gegen 21-22 Uhr) dann ist es finster und dementsprechend tote Hose.

Wir radeln also nach Don Khone und schaun uns dort den Wasserfall an:

http://gallery.tzis.net/photo.php?file=/2008_2009_Weltreise/32_4000_Islands/_res/res_DSC08235.JPG

Dann zu unserer Travelagency um das Busticket nach Cambodia fuer den naechsten Tag zu bestaetigen. Internet gibts auch auf der Insel, und zwar via Satellit (IPStar). Scheint gut und guenstig zu sein. Gute Nachrichten fuer uns: wir haben unser Guesthouse fuer Siem Reap und Phnom Penh πŸ™‚

(Tankstelle auf der Insel)

Den Rest des Tages verbringen wir nichtstuend. Wir radeln herum, schaun uns den Sonnenuntergang relaxend bei der Sunset Bar an, etc…

http://gallery.tzis.net/photo.php?file=/2008_2009_Weltreise/32_4000_Islands/_res/res_DSC08289.JPG

(Bauernidylle auf der Insel)

Pakse und der 2 Tagestrek auf Bolevan Plateau

Pakse und der 2 Tagestrek auf Bolevan Plateau

Also, so sind wir im bequemen Overnight Sleeper Bus von Vientiane (die Strecke Vang Vieng – Vientiane verbringt man im normalen Bus) nach Pakse gefahren.

So ein Sleeper Bus ist toll πŸ™‚ Vor allem wenn man so wie wir die hintersten Plaetze hat! Im Prinzip ein Bett ueber die ganze Breite des Busses und ganze 2 Meter lang. Die anderen Betten sind, bedingt durch den Gang, auf einer Seite Doppelbetten (140cm) und Einzelbetten auf der anderen Seite. Natuerlich alles Stockbetten, wer unten liegt … Pech πŸ™‚ Und auch wer zu grosz ist: alle anderen Betten sind keine 180cm lang…

Also, wir habens gut erwischt und kommen entspannt um 06:30 in Pakse an. Als erstes gehts auf die Suche nach einer Unterkunft. Das allseits beliebte und ueberall angepriesene Sabaidy 2 Guesthouse hat in der Einfahrt schon eine Riesentafel stehen: “Sorry, we are full. Many Guests leave on 08:00 so check again at 08:30!”. Da selbst die Warteliste mindestens 5 Personen umfasst ziehen wir ab… andere Guesthaeuser sind aehnlich ausgebucht. Oarg! Dabei ist Pakse eher ein Kaff?

Aber wir haben Glueck. Das “Royal Pakse Hotel” hat noch Zimmer frei. Und fuer 125.000 Maeuse nehmen wir uns eines. Dank des grandiosen Wechselkurses kostet das Zimmer auch einige Euro… 11 EUR um genau zu sein πŸ™‚ Dafuer gibts aber auch: WC, Hot Shower, TV mit englischsprachigen Filmen ohne Werbung (HBO, CineStar!), Klimaanlage und Kuehlschrank. Wow πŸ™‚ Auszerdem sauber und schoen eingerichtet – empfehlenswert!

Was tut man jetzt einen ganzen Tag in Pakse? Hrm… nix? Also die Stadt ansich ist nicht wirklich aufregend. Der Grund unseres Zwischenstopps war ein Ausflug aufs Bolevan Plateau, der aber an diesem Tag nicht zustande kam. Bei jeder Touragency fehlten 1-2 Gaeste und somit kam es nirgendwo zustande. Grml. Also, einen Tag nichts tun πŸ™‚ Gut das wir einen Fernseher im Zimmer haben…

Auf dem Slow Boat haben wir unter anderem zwei Kana-dier kennengelernt. Diese sind uns im Sleeper Bus wieder begegnet und haben im selben Hotel eingecheckt. Da auch fuer Ihren geplanten Trek zu wenig Leute vorhanden waren, haben wir uns zusammengeredet. So gingen wir hat statt 1 Tag halt 2 Tage trekken. Auch ok πŸ™‚

Am naechsten Tag packen wir unsere Sachen und maschieren gemeinsam zum Sabaidy 2 Guesthouse, das diese Tour auch anbietet. Kostet fuer 2 Tage pro Person 350.000 KIP (hier auch ein grandioser Wechselkurs, keine 33EUR) all inklusiv. Unser Tourguide spricht super Englisch und bringt uns aufs Plateau. Erstes Sight: Tad Fan Waterfall, mit ueber 120 Meter einer der hoechsten in Asien!

Wir maschieren etwas im Wald herum um den besten Blick zu erhaschen und weiter gehts zu einem anderen Guesthouse. Dort werden wir uebernachten, koennen die unnoetigen Sachen dortlassen und maschieren mit “leichten” Gepaeck (uA. 3 Liter Wasser) los. Es geht querfeld ein durch Kaffeeplantagen, Wald, Jungle und wir erreichen einen Wasserfall. Der selbe wie vorhin, nur diesmal sind wir direkt AM Wasserfall – yea πŸ™‚ Lunchtime, und wir koennen die herrliche Aussicht geniesen. Weiter gehts quer durch den Jungel, steil bergauf und bergab, gut dass wir gscheite Schuhe anhaben! So erreichen wir Wasserfall 2 und 3 bis es wieder Richtung Heimat geht.

Wenn ich mich in der Nacht darvor nicht so bloed “verlegt” haette, wuerd ichs mehr geniesen koennen aber so bekomme ich durch die Rueckenschmerzen eher den Wunsch bald ins Bett zu gehen…

Nun, wir wandern weiter durch die Gegend – die absolut herrlich und einsam ist – und erreichen irgendwann gegen 16:00 wieder das Guesthouse. Die permanenten Rueckenschmerzen verursachen Kopfweh und ich geh um 19:00 ins Bett. Den anderen duerfte auch langweilig geworden sein, kommen kaum eine Stunde spaeter nach… πŸ˜‰

Warum ist dieses Bolevan eigentlich so beruehmt? Nun, hier wird der, bei uns kaum erhaeltliche, Lao Coffee angebaut.

Hauptsaechlich Arabica und Robusta Bohnen, ganz Bio sprich ohne Chemie gedeiht hier ein wunderbarer Kaffee. Man kann durch die Plantagen wandern, den ganzen, nicht maschinellen Prozess der Kaffeeherstellung mitverfolgen, von der Pflanzung ueber die Trocknung, Aufbereitung der Bohnen, das Roesten und schliesslich das Trinken πŸ™‚ Abgesehen vom Kaffee ist das Plateau auch ein Naherholungsgebiet und bietet eine unglaubliche Anzahl von Wasserfaellen.

Am naechsten Tag gehts wieder los.

(Weihnachtsstern, eine ganze Plantage davon!)

Diesmal wandern wir auf einen kleinen Berg wo der Guide meint, dass es eine Hoehle gibt. Nachdem unsere Gruppe eine gute Stunde danach sucht – und nichts findet – gehts wieder heim. Die Rueckenschmerzen sind besser geworden, zumindest etwas, und so macht das Wandern mehr Spass. Es hat gut 25Β° im Schatten und wir schwitzen wie Sau πŸ™‚ Wir erreichen wieder einen Wasserfall. Diesmal waers perfekt zum Baden – dummerweise haben wir keine Schwimmsachen mit und wir wollen die Umwelt nicht schockieren… πŸ˜‰

Rechtzeitig zur Lunchtime sind wir zurueck, nach fast 5 Stunden querfeldein “rennen” sind wir richtig hungrig. Danach packen wir uns zusammen, verabschieden uns von der netten Familie die uns beherbergt hat und wir fahren los. Wir halten bei einer Familie, die eine Maschine hat die getrocknete Kaffeebohnen von der Huelle trennt. Die macht ein gutes Geschaeft πŸ™‚ Verlangt pro Kilo Kaffe rund 380 KIP.

(Kaffeebohnenhuellen-entfern-Maschine)

Danach ist so ein Kilo Kaffee am Markt immerhin schon 15.000 KIP wert. Von anfangs 500 KIP, die ein Pfluecker fuers Kilo bekommt.

Nach diesem Ausflug in die urspruengliche Art und Weise der Kaffeeherstellung haben wir noch eine Teeplantage besucht. Auch hier, der Guide ist Klasse: erklaert von sich aus den Weg von der Pflanze zum Teebeutel, beantwortet Fragen, macht keinen Stress, sehr angenehm. Wir kaufen noch 2 Packerl Kaffee, die wir dann in Bangkok heimschicken werden πŸ™‚

Es ist Nachmittag und Zeit heimzufahren. Wir stoppen kurz bei einer Ananasplantage:

Richtig zum Reinbeissen?

Und spaeter bei einem Abendmarkt. Hier wird so ziehmlich jedes Teil von einem Vieh verkauft den es gibt: Schweinsfuesse, Schweinsruessel und sogar der Schwanz von dem Vieh inkl. Pobacken… daneben winden sich Schlangen und Minifroesche springen in Kuebeln hin und her. Insekten sind hier noch das harmloseste (frittiert angeblich wie Chips – we did not try yet!). Etwas sonderbar fand ich die halb-geschluepften Kuecken die knapp bevor sie aus dem Ei kommen gekocht werden… Dieser Markt macht aber doch bewusst, wie eingeschraenkt wir zu Hause in der Auswahl sind?

Schliesslich erreichen wir das Sabaidy 2 Guesthouse nach 2 wunderbaren Tagen. Die Zimmer hier sind nicht unbedingt der Hammer (im Royal Pakse Hotel ist das Preis-Leistungsverhaeltniss unschlagbar) aber fuer eine Nacht reichts… (und bei den Temperaturen ist der kaputte Boiler auch kein Problem)