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Day: February 3, 2009

Neue Fotos online! (endlich…)

Neue Fotos online! (endlich…)

Sodala – endlich geschafft, wir haben neue Fotos online!

Also, es gibt:

Viel Spass beim Anschauen!

Potters Gorge to Yalingup

Potters Gorge to Yalingup

Wiedereinmal (eigentlich so wie fast immer) werden wir gegen 07:00 von der Sonne geweckt. Das Fruehstueck weckt die Lebensgeister und wir spazieren etwas dem See entlang. Fuer heute haben wir vor, bis nach Margeret River zu fahren. Dort wollen wir eine Vineary Tour machen.

Wiedereinmal (jaja… so wie immer halt) kommen wir spaeter los als geplant und auf dem Weg dorthin sehen wir soviel tolle Sachen, dass es laenger dauert als geplant.

Abseits des Highways fahren wir dem Strand entlang, durch den nobel Vorort von Busselton, bleiben kurz bei der – ueberall praesenten – Touristeninfo stehen und machen uns auf den Weg nach Yalingup dem naechsten Caravan Park. Hier scheinen freie Campingplaetze rar zu sein? Der Campingplatz / Caravan Park ist der erste mit Strom und sauberen Duschen/WCs und auch ein BBQ Platz darf nicht fehlen. Wir sind begeistert und fuer diesen “Luxus” geben wir gerne 28AUD aus (14EUR).

Wir haben noch ein paar Beefsteaks im Esky fuer ein BBQ. Ich wollt schon immer mal ein BBQ machen und so versuch ich Feuer zu machen. Trotz Grillanzuender (Luzifer-Style!) scheint dieses australische Hartholz feuerresistent zu sein? Nach ner Stunde herumprobieren (nur Qualm, Rauch, ich komm mir vor wie a Soechripperl), versuch ich eine andere Variante und hacke das ganze Holz so klein wie geht (von vorher kleinen Scheiten in noch kleinere Spaene) und schau: nach einigen Minuten im Flammenmeer (Grillanzuender) brennt das Holz doch? Naja, Australien ist halt anders.. sogar das Holz ๐Ÿ™‚

So hat dann auch noch das BBQ geklappt. Die Steaks und Wuerstchen (Restlverwerten vom Vortag) sind lecker und ein Salat rettet das ganze BBQ vor der totalen ungesunden Versumpfung ๐Ÿ™‚

Am Abend gehen wir an den Strand (einfach die Strasse ueberqueren) und geniesen den Sonnenuntergang. Dort treffen wir die Manager des Parks wieder und unterhalten uns ueber Aussi-Slang, Essen (what else?) und was wir uns noch so im Suedwesten von Australien anschauen koennen. Und wiedereinmal: die Menschen hier sind extrem freundlich und hilfsbereit.

Go West! Immer weiter entlang der Westkueste

Go West! Immer weiter entlang der Westkueste

Lane Pool Reserve ist meiner Meinung nach, nicht so beeindruckend wie die Pinnacles. Dafuer haben wir einen netten Campingplatz mitten in der Natur gehabt und 13AUD fuer die Nacht als “Fee” ist auch nicht sonderlich schlimm. Wir sehens als Beitrag zur Erhaltung der wunderbaren Natur ๐Ÿ™‚

Diesmal haben wir unsere Tagesettape kuerzer gestaltet. Wir lernen ja! Es geht weiter Richtung Sueden und zwar in den Wellington National Park. Der “Potters Gorge” Campingplatz soll sogar ne Dusche haben und die haben wir auch schon dringend noetig …

Auf den Weg dorthin komplettieren wir wieder etwas unsere Ausruestung (diesmal: eine Tischlampe, Boxen und ein Steckdosenleiste). Schoen langsam haben wir alles was wir brauchen. Es rutschen keine Mappen und Kameras am Beifahrersitz herum, Ladegeraete verursachen kein Kabelchaos mehr und schoen langsam wirds wohnlich. Die am Vortag beim Woolworths gekaufte Bettwaesche (10EUR!) passt perfekt in unser Bett und es schlaeft sich TRAUMHAFT! ๐Ÿ™‚

Wir kommen ausnahmsweise mal frueh am Campingplatz an. Diesmal kochen wir “Wuerstchen mit Apfel und Zwiebel” und einem komischen Maggipackerl. Aussis haben sonderbare Rezepte aber es schmeckt. Ganz im Gegenteil zu den Chickenkebabs am Vortag…

From Perth to The Pinnacles to the Lane Pool Reserve

From Perth to The Pinnacles to the Lane Pool Reserve

Wir haben also unser Auto ๐Ÿ™‚

Nachdem der Kaufvertrag unter Dach und Fach war, blieben wir noch eine Nacht im Hostel. Am naechsten Tag haben wir am Vormittag zur Uebergabe getroffen. Das Auto war sauber rausgeputzt (das ist mal ne Art ๐Ÿ˜‰ ) und wir haben angefangen mit einraeumen. Trotz des doch recht groรŸen Stauraumes ist das Auto schnell voll geworden…

Das erste Ziel (zum “Einfahren”) sind die Pinnacles, im Norden von Perth, nur rund 250k’s (Kilometer) entfernt. Wir also raus aus der Stadt, erstes Ziel: ein Supermarkt und eventuell ein Service. Warum Service? Nun, just to be sure everything is ol’right ๐Ÿ™‚ K-Mart und Konsorten alle bis ueber alle Ohren ausgebucht (Reifenwechsel-Saison?) und wir gehen erstmal einkaufen. Woolworths ist in UK vielleicht pleite, abe hier spriesen die wie Unkraut. Und so shoppen wir eine Runde, Pasta & Sugo, Dosenfutter, Milch .. etc…

Wir haben im Auto eine sog. Esky (oder bei uns: Kuehltasche) die mit Eis betrieben wird (kann man hie im 3.5kg Beutel kaufen) und dann bleibt das Futter frisch (zumindest fuer 1-2 Tage). Ausreichend fuer Wuerstl und eventuell mal ein BBQ.

Also, erste Ausfahrt … wir cruisen Richtung Norden, der Linksverkehr ist eigentlich kein Problem (kenns ja schon aus Ireland) nur ein Auto OHNE Servolenkung ist doch etwas schwieriger zu handeln.. brauchst halt eine Unmenge an Platz zu drehen.

Wir haben gleich gemerkt: a.) mit unserem Van sind wir etwas langsamer unterwegs, b.) die Australier verbauen am liebsten Ampeln und das in rauen Mengen ohne Schaltintelligenz (z.B. eine gruene Welle ist hier unbekannt) und c.) es ist alles VERDAMMT WEIT entfernt.

Und so brauchen wir fuer die Anfahrt zum Nambung National Park gleich mal den ganzen Nachmittag. Immerhin finden wir auf Anhieb 6 Campingspots. Sehr einfache “Parkplaetze”, etwas abseits von der Strasse mit Muelltonnen, Baenken und immerhin Toiletten! Aber das Beste: fuer Lau! Wow! ๐Ÿ™‚

Da wir allein sind (nun, bei der Auswahl an Campingplaetzen…) fangen wir an uns im Van gemuetlich einzurichten. Gar nicht so leicht und soviel Stauraum haben wir dann doch nicht. Vormerken fuer die naechsten Einkaeufe: wir brauchen Boxen ๐Ÿ™‚ Der einsame Campingplatz hat seinen Reiz nach den Menschenmassen in Asien. Zum Essen kochen fehlt uns dummerweise ein Topf der groรŸe genug ist fuer Spaggeti, also auf in den naechsten Ort.

Dort verfahren wir uns gleich mal (auf der Suche nach dem “Shopping Center”) und landen an einem Surfer Beach. Conny bringt nur mehr ein “WOW!” raus und wir geniesen die Abendstimmung.

Im General Store (jaja, Shopping Center..) kaufen wir dann den fehlenden Rest ein und fahren zurueck zu unserem Platz und gehen kochen. Mit Gaskochern (davon haben wir 2 Stueck) ist das ja recht easy ๐Ÿ™‚

Die erste Nacht frieren wir uns die ร„r***e ab – hier wirds in der Nacht doch recht frisch! Zum Glueck haben wir ein Duvett im Auto (dummerweise aber in Anbetracht der Tagestemperaturen vorsorglich im “Keller” verstaut).

Am naechsten Tag stehen wir mit den Voegeln auf – knapp nach 7 setzt ein Zwitscherkonzert ein – und los gehts mit Fruehstueck. Muesli, Kaffee und frische Milch! Das komplette Kontrastprogramm zu Asien. Dann fahren wir zu den Pinnacles.

“The Pinnacles” (die Hauptattraktion im Nambung National Park) sind Steinformationen die der Wind aus den Sandduennen herausgeschaelt hat. Schaun aus wir Finger und kleine Tuerme. Es gibt eine unbefestigte Strasse die einen Loop im Park beschreibt den man befahren kann. Wir tuckern langsam mit unserem Van durch die bizarre Landschaft und halten alle paar Meter mal fuer einen Fotostop. Conny und ich sind hellauf begeistert und werden kreativ ๐Ÿ™‚

Von den Pinnacles wollen wir zurueck nach Perth bzw. in den Sueden davon. Ich denke wir haben uns wiedermal zeitlich verschaetzt und landen so erst um 16:00 in Midland beim Woolworths um weitere Vorraete einzukaufen. Dann vertratschen wir uns noch mit Astrid (die uns angerufen hat) und gegen 17:30 gehts erst weiter. Unser Tagesziel haben wir ein paar mal revidiert und steuern den ersten, freien Campingplatz in einem Nationalpark im Sueden von Perth an.

Von der Hauptstrasse abgezweigt, landen wir in einem kleinen Ort (“Dwellingup”) und suchen die “Lane Pool Reserve”. Wir suchen und suchen (es wird schon dunkel…) und landen auf einer Dirt Road wo uns ein 4WD Jeep entgegen kommt. Den fragen wir nach den Weg und der junge Fahrer meint gleich, “Hrm, is easy! I just bring my familiy home and then I show ya the way! Just follow me!” – Hrm? Ok, er faehrt vor (wir waren total falsch) und bringt uns in ein paar Minuten zur Einfahrt vom National Park. Dort tratschen wir noch etwas und gegen 21:00 erreichen wir (in totaler Dunkelheit) unseren Campingplatz.

Hier ist schon mehr los ๐Ÿ™‚ Da Wochenende ist, zieht es viele Aussis von der Stadt raus aufs Land und Camping duerfte sowas wie der Nationalsport fuer Nicht-Surfer sein.