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Month: April 2009

It’s the end…

It’s the end…

… of my journey.

Ich sitz am Flughafen von Bangkok und warte darauf, dass das Boarding beginnt. Die letzten Tage waren, trotz der Ereignisse in Bangkok (die von den Medien maaslos uebertrieben wurden), toll, witzig und: nass! Aber das erzaehl ich in einem weiteren Blogposting … 😉

Rueckblickend sind die letzten 7 Monate unglaublich schnell vergangen. Wir haben soviel verschiedenes erlebt: Kulturen, Menschen, persönliche “Eigenheiten”. Diese Erlebnisse waren natuerlich nicht immer nur toll und schoen, aber wo gibts das auch? (Auzszer vielleicht im Film…) Aber auch genau dieser Mix (ich erinnere mich an dieser Stelle, an die Odysee in Kathmandu wegen unseres Fluges); genau das gewisse “Etwas”, das Salz in der Suppe, das Tuepfelchen auf’m “i”, war es, das unsere Reise so spannend gemacht hat.

Manches waere natuerlich nicht moeglich gewesen, wenn wir nicht von daheim unterstuetzt worden waeren (die Kamerareperatur in Xi’An, Similan Trip, Segeln…) – an dieser Stelle ein RIESIGES DANKE!

Und somit verabschiede ich mich jetzt von Bangkok, meiner letzten Station, dieser Reise um eine Andere anzutreten: die des “Ernst des Lebens”.

Die Zurückgekehrte meldet sich wieder

Die Zurückgekehrte meldet sich wieder

Seit 21.März bin ich ja wieder in Europa. Nachdem mein Flieger in München gelandet ist, nützte ich die Gelegenheit und machte mich sofort auf den Weg nach Tirol. Grund dafür waren meine drei entzückenden Nichten: (Victoria[2 Jahre], Julia und Katharina [2 Monate]) und natürlich meine Schwester und ihr Mann. Begrüßt wurde ich gleich mal richtig österreichisch, mit einem Schweinsbraten, Blaukraut und Bratkartoffeln. Was wünscht man sich mehr! Nach reichlich Legospielen mit Victoria und kuscheln mit den Zwillingen gings mit dem Zug weiter in die Steiermark, wo mich meine Eltern in Empfang nahmen. In Krieglach durfte nach langem wieder ein richtiges Bett genießen. Am nächsten Vormittag genoss ich den Schnee und die Berge beim Spazieren gehen, die ich in Australien doch schon sehr vermisst habe.J Nach einem gemeinsamen Essen mit Toms Eltern und Oma gings weiter nach St. Lorenzen und am Tag darauf betrat ich nach 6 Monaten und 2 Tagen wieder mein eigenes Zimmer.

Schon ein eigenartiges Gefühl nach so langer Zeit wieder zu Hause zu sein. Aber nachdem ich meine Sachen wieder an ihren Platz gestellt hatte war es fast so als wenn ich nie von zu Hause weg gewesen wäre. Seither genieße ich es einen Kasten voller Kleidung zu haben, duschen zu können wann immer ich Lust dazu habe und mit meiner Familie Karten zu spielen. (Zweier Schnapsen war auf Dauer dann doch etwas langweilig).

Das Reisefieber hat mich aber scheinbar trotzdem nicht ganz los gelassen. So habe ich mich in den letzten Wochen zwar mehr auf die Steiermark konzentriert (Graz, Krieglach, St. Lorenzen, Mürzzuschlag, Weiz, Bad Waltersdorf …), doch auf Grund von einer netten Einladung meines Bruders und seiner Frau verschlug es mich letzte Woche auch schon wieder ins nahe „Ausland“ – Kärnten. Nach einem Kaffee am Wörthersee gings auch schon nach Bad Kleinkirchheim zur Therme und zum Pizza essen. Das war der gemütliche Teil des zweitägigen Besuchs bei Thomas. Wer meinen Bruder kennt, weiß dass das nicht lange so bleiben kann. Und so wurde ich am Freitag um 05:30 mit einem Happy Birthday und einem Kärntner Reindling mit Kerzen (Ist ja Karfreitag – Schokoladefrei) geweckt. Pünktlich um 09:00 waren wir schließlich in Heiligen Blut und stürmten die Piste. Bei strahlenden Sonnenschein und perfekten Ausblick auf den Großglockner genossen wir die perfekt präparierten Hänge.

Conny und Großglockner
Conny und der Großglockner

So bin ich diese Saison also doch noch mal zum Snowboarden gekommen. Hätt ich mir nicht mehr gedacht. Hier gibts sogar ein paar Fotos.

Am kommenden Mittwoch ist es dann endlich so weit. Nachdem ich am Dienstag Toms Eltern wieder in der Steiermark in Empfang nehmen kann, werde ich mich am Mittwoch nach München begeben um Tom vom Flughafen abholen zu können. Um ihm die Eingewöhnung etwas leichter zu machen, haben wir noch ein paar Tage in München geplant. Ursprünglich haben wir uns ja gedacht dann über die Großglocknerstrasse in die Steiermark zurückzufahren. Nachdem ich diese jedoch am Freitag mit dem Snowboard benutzen durfte, werden wir wohl eine andere Strecke nehmen.

Wir haben nämlich auf unserer Reise entdeckt, dass wir viel zu oft die gleichen Strecken in Österreich nehmen. Mal sehen was wir hier so entdecken, wenn wir mal etwas abseits der gängigen Routen fahren.

Kanchanaburi & Khao Lak

Kanchanaburi & Khao Lak

Nach langer Zeit, gibts mal wieder Neuigkeiten von mir bzw. uns zu lesen 🙂

Am Donnerstag, 26.03 ist der Flieger mit meinen Eltern und einem befreundeten Ehepaar an Bord, puenktlich in Bangkok gelandet. Bis auf Papas Gepaeck ist auch alles angekommen…

Die ersten beiden Urlaubstage haben wir in Kanchanaburi (zum Vergleich, wir waren auch schonmal DA) verbracht. Bridge over River Kwai, Death Railway, War Cemetry, War Museum, etc. waren hoch interessant! Aber fuer mich das Highlight: das Floatel am Fluss wo wir uebernachtet haben. Im Prinzip sinds Hausboote; im River Kwai verankert aber schwimmend, nur aus Holz und Bambus erbaut, ohne Strom, dafuer mit Kerzenlicht. Davor: Liegestuehle und Haengematten. Richtig chillig 🙂

Nach diesen zwei Tagen “Kultur” sind wir am Samstag mit dem Flieger nach Phuket geflogen. Von dort mit dem Taxi nach Khao Lak.

Khao Lak bestand urspruenglich aus mehreren Doerfern, die entlang des heutigen Highway 4 entstanden sind. Durch Wachstum und dem aufkommenden Tourismus entstand eine Region (die einige Kilometer lang ist) genannt: Khao Lak. Vom Tsunami (26.12.2004) hart getroffen, ist Khao Lak heute jedoch wieder eine interessante Urlaubsdestination abseits von Phuket und Koh Samui. Kilometerlanger Sandstrand, ruhige Atmossphaere, die Naehe zu den Similan Islands, ein gutes Preisniveau und exellentes Essen sind die Pluspunkte. Khao Lak befindet sich gut 60km noerdlich von Phuket und der Transfer vom Airport dauert knapp eine Stunde.

Papa hat uns (Glueck gehabt ;-)) ) im Paradise Resort einquatiert. Eine tolle Anlage! Holzhaeuser mit großen Zimmern, Bad mit Dusche UND Badewanne, mitten in einem Dschungelsetting, dazu Liegen am Strand, Pool samt Bar und ein Fruehstuecksbuffet von 06:30 bis 11:30. Was will man mehr? 😉 (Den fuer mich wichtigen Massagesalon mit Thai Massagen um 300B gibts gleich nebenan… na?! 🙂 )

Und haben wir die letzten Tage gefaulenzt. Sonne, Strand, Lesen, Bier, Futtern, Schlafen, etc.. aus viel mehr haben die Aktivitaeten der Woche nicht bestanden.

Einen Ausflug auf die Similans haben wir gemacht, ich zum Tauchen, die Anderen zum Schnorchln. Genial wie immer… ! 🙂 Die Khao Lak Fun Divers machen einen professionellen, netten und organisierten Eindruck: kann man weiterempfehlen!

Und nicht zu vergessen: unser “Nachbar”, ein Thai dem eine Open Air Bar mit Massagesalon gehoert, wo wir Stammgaeste geworden sind, hat uns am letzten Abend noch zu einem “Thank you Dinner” eingeladen (wofuer..?! 🙂 ). Es hat zwar den ganzen Tag geregnet aber fuer uns 4 Leute hat er Platz unter einem Stueck Dach gefunden. Die Einladung zum Dinner war ernst (wir haetten nicht damit gerechnet), und wir wurden mit original Thai-Food verwoehnt: Shrimps in Coconut Soup, gegrillte Kalamari & Scampi (mit pikanter Sauce), geduensteter Fisch (riesig! da haette ein Fisch fuer uns 4 gereicht) und zum “Abschluss”: Fried Rice with Chicken in einer Ananas serviert. Das Obst zum “Drueberstreun” erwaehnen wir hier nicht mehr… 😉 Danach waren wir “Puddlwampertangfressen” oder, kurz gesagt (frei nachn Fritz): “Das viergaengige Menue woar ka Schaas!” 🙂 Danach sind wir noch bis knapp halb 12 beim Gastgeber sitzen geblieben…

Heute (Samstag) verlassen wir unser “Paradies” und brechen nach Phuket auf. Fuer die kommende Woche steht Segeln in der Andeman Sea auf dem Programm. Wir sind gespannt … 😉