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Month: December 2008

Tuk-Tuk Race

Tuk-Tuk Race

Am Freitag sind wir von Chiang Rai nach Chiang Kong gefahren. Der Public Bus faehrt jede Stunde ab 06:00 und ist mit 70B sehr guenstig. Die rund 2 1/2 Stunden lange Fahrt bringt uns gegen 14:30 an unser Ziel.

Davor waren wir noch in Chiang Rai Fruehstuecken und etwas einkaufen. Chiang Rai hat uns gut gefallen, leider waren wir nur ueber Nacht hier. Das Guesthouse koennen wir absolut weiterempfehlen! (400B, super TV Programm :)) ) Der Nachtmarkt ist weniger touristisch als sein Aequivalent in Chiang Mai und man findet mehr Originale als Fakes…

In Chiang Kong haben wir uns ein Tuk Tuk geschnappt um zur, vom Busbahnhof ca. 2km entfernten, Grenze zu kommen. Ein kurzer Halt bei einem Shop (der einem Aussi gehoert) erinnert mich, dass ich noch wo eine Jacke habe … ? Habe…? Hatte! Die liegt noch immer im Bus?! Kurzes ueberlegen welche Optionen es gibt und so organisier ich mir ein Tuk Tuk (dessen Fahrer ich grad vom Mittagessen weggerissen hab) und wir “rasen” zurueck zum Busbahnhof. Dort angekommen ist weit und breit kein Bus zu finden. Ouch! Aber der Tuk Tuk Fahrer deutet herum, zur Ticketverkaeuferin. Die kann gluecklicherweise etwas Englisch, versteht das ich meine Jacke im Bus vergessen hab und faengt an zu telefonieren. Scheinbar erreicht sie niemanden. So warten wir ein paar Minuten (der Tuk Tuk Fahrer wittert wahrscheinlich das Geschaeft seiner Woche und wartet beharrlich mit mir) und schliesslich erreicht die Dame jemanden. Sie redet dann mit dem Tuk Tuk Fahrer und der deutet mir nur zu, ich soll einsteigen. So gehts im “rasanden” Tempo stadtauswaerts. Irgendwo biegt er rechts ein, in eine schmalle Strasse die schon bald bergauf geht. Links und rechts in den Grundstuecken stehen Busse (??) neben Wohnhaeusern. Scheinbar findet er nicht das gesuchte und dreht um, und haelt an der Hauptstrasse neben einen aehnlichen Bus der gerade repariert wird. Worte wechseln, wieder wird mir gedeutet einzusteigen und weiter gehts! In die selbe Gasse, nur ein paar Meter weiter, und da steht der Bus. Wir biegen in die Einfahrt ein, werden von einem Hund verbellt dessen Besitzerin schon hinterherrennt. Das war doch die Ticketverkaeuferin im Bus? Hrm, scheinbar ist es hier ueblich die Busse nach Hause mitzunehmen? Strange. Nun, ich finde im Bus meine Jacke, bin heilfroh und wir machen uns auf den Weg quer durch die Stadt zu Conny, die noch immer beim Australier wartet…

Ueberaus happy drueck ich dem Tuk Tuk Fahrer 200B in die Hand (der sich mindestens genauso freut wie ich … 🙂 ).

Wir tratschen noch etwas mit dem Australier und gehen Richtung “Depature”. Bye bye Thailand!

Thai Visa…

Thai Visa…

Grml, kann ja nicht sein: heute beim Visa Run habe ich bemerkt, dass man bei der Einreise nach Thailand am Landweg nur mehr 15 Tages Visa bekommt! Am Flughafen hingegen 30 Tage. Gueltig ab 03.12.2008. Krank! Brauchen wohl keine Touristen mehr. Thailand: wegen Reichtum geschlossen!

Chiang Mai Food Blues – Update

Chiang Mai Food Blues – Update

Hier ein kurzes Update zum Thema essen. Die Gerichte, die wir fotografiert haben, sind ja in der Gallery nicht wirklich benennbar (auszer man hats schon mal gegessen…). Also, hier die Aufloesung:

Fried chicken with cashew nuts:

Spicy papaya salad:

Fried spring rolls with sweet chilli souce:

Spicey Chiang Mai noodles (based on red curry):

Bei den anderen Gerichten waren die Koeche leider schneller mit dem Essen als ich beim Fotografieren! He he he …

Bye bye Chiang Mai… and welcome to Burma!

Bye bye Chiang Mai… and welcome to Burma!

So, gestern war unser letzter Tag in Chiang Mai. Conny hat einen Oil-Massage Course gemacht (5 Stunden, 1200B). Ich bin inzwischen durch die Stadt spaziert, zur Post (DVDs heimsenden) etc…

Witzig, sogar die Polizei hat einen kleinen Tempel und ein Geisterhaeuschen vorm Eingang. Wenn man zu schnell vorbeischaut, wirkt das “Welcome” Schild fast wie der Eingang einer Bar… 😉

Franz und Mandy sind auch in unser Guesthouse uebersiedelt. Bei einem Shake haben wir auf Conny gewartet und getratscht. Nebenbei haben wir unsere Plaene etwas geaendert:

Ab morgen gehts nach Chiang Rai, dann nach Chiang Khong und ueber den Mekong nach Laos. Und wenn wir schon in Chiang Rai sind, dann koennen wir uns genauso ein paar Sehenswuerdigkeiten ansehen 🙂

Also, Tour gebucht die uns in Chiang Rai “abwirft”. Unser Guide hat uns um 07:00 abgeholt (mitten in der Nacht!). Abgesehen von seinem sonderbaren Humor ist er just anoying… Den einen Deutschen aus unserem Guesthouse hat er gleich Mr. Whiskey getauft, nachdem dieser nach einer durchzechten Nacht noch nicht ganz nuechtern war / ist…

Also; so besuchten wir heute:

2 Hilltribe Villages (Verkaufsshows):

Eine Hot Spring (Feuerwehrhydrant):

Ein chinesisches Lunchbuffet (Touristenfras eben) und – fuer mich das ultimative Highlight – ein sinnloser Visarun ueber die Friendshipbridge nach Burma (because everybody does it).

Wobei, es ist schon cool einen burmesischen Einreisestempel im Pass zu haben … der Spass war mir die 10USD wert 😉

Der “Spass” dauert ca. 15 Minuten, wobei der burmesische Immigrationteil in 4 Minuten erledigt ist. Der nervige Guide hat wieder mal Stress gemacht. Immerhin hab ich Papa angerufen – aus Burma 😉

(Zwischen 2 Grenzen: links Burma, rechts Thailand)

Den ersten Teil dieses Blogeintrags schreibend, sitzen wir am Fluss, neben dem Schild “Golden Triangle”, und geniesen den ersten richtig guten Arabica Cafe seit Nepal!

Weiter gehts, und wir besuchen die aelteste Stadt der Region, Chiang Sean. In 10 Minuten alles erledigt, immerhin haben wir den Tempel gesehen …

Immerhin sind wir mehr oder weniger puenktlich in Chiang Rai rausgeworfen worden. Haben in unserem geplanten Guest House leider kein Zimmer bekommen (zu spaet…) aber die Dame war so super nett, hat uns zu ihrer Bekannten gebracht (die – oh Zufall – auch ein Guesthouse hat) und hier haben wir fuer 400B ein Zimmer bezogen. Extrem sauber, mit TV und WLAN etc, toll! Hamma wieder mal Glueck gehabt 🙂 Vielleicht bleiben wir einen Tag laenger in Chiang Rai. Mal sehen…

Seven-Eleven ist hier so ziehmlich der am weit-verbreiteste Supermarkt. Sehr klein aber das noetigste ist vorhanden. Sogar CDs und DVDs: aktuelle Top40 Hits auf CD: 100-150B (2-3EUR, original!) und Filme (z.B. Wall-E um 130B keine 3EUR). Oarg! Da ist sogar die Raubkopie teurer! 🙂

Chiang Mai – Jungle Time!

Chiang Mai – Jungle Time!

We are back from the Jungle!

Die letzten drei Tage waren wir in der Gegend um Chiang Mai trekken.

Tag 1:

Wir wurden in der frueh von unserem Guide abgeholt. Mit dabei: ein Schweizer (“Franz”) und seine hollaendische Freundin (“Mandy”). Fast frisch in Thailand angereist und fuer 2 Monate hier unterwegs. Nach einem Zwischenstopp bei der Touristpolice (mit Instruktionen von John, der aussieht wie ein NY Cop, wofuer die Touristpolice gut ist und wie sie hilft, etc…) werden wir dort registriert, im Falle das wir nicht wieder zurueckkommen. (Na immerhin wissen sie wen sie anrufen muessen…). Der naechste Stop ist in einem Market – um die moeglicherweise vergessenen Wasserflaschen – zu kaufen. Und schon gehts weiter zum Bamboo Rafting. Zuerst werden alle wertvollen Gegenstände die nicht wasserdicht sind in Sicherheit gebracht und ehe wir uns versehen stehen wir auch schon zu viert auf einem wackligen Floss. Dieses besteht aus ungefähr acht Bamboostäben die durch ihre Länge von circa sieben Metern das ganze “Floss” durchaus schwimmfaehig machen. Nun, der Fluss ist nicht wirklich reissend und so wird das Rafting zur gemuetlichen Sightseeing Tour…

Das ganze dauert rund eine dreiviertel Stunde. Franz meinte nur “For me, I don’t have to go for this again” was wohl soviel bedeutet, dass er nicht wirklich happy war 🙂 Unser Guide hat uns dann mit Bierdose in der rechten und einer Tschik in der linken Hand begruesst und ab gehts zum Mittagessen: Fried Rice (na no na, das einzige was die Touris hier sicher essen…). Vollgemampft fahren wir noch eine gute halbe Stunde zu unserem Startpunkt. Es ist rund 14:00 und ab gehts in die Berge! Juhu 🙂

Erster Stop: ein Wasserfall den wir nach rund einer Stunde Gehzeit erreicht haben. Zum Baden war jedoch angesichts der Temperaturen (im Schatten keine 23°) niemanden zu Mute 😉 Weiter gings immer weiter bergauf.

Nach 3 Stunden waren wir dann am Ziel: ein Bergdorf mit ca. 70 Einwohner. Unterkunft: hrm, eine Holzhuette ohne Tueren, nur ein paar Matten, dafuer Moskitonetze und Decken.

 

Wir habens geahnt: Wir haetten die Schlafsaecke doch nicht in Bangkok lassen sollen! Ouch! This night got really really cold. Da halfen nichtmal die 3 Bier, die wir um das Lagerfeuer versammelt getrunken haben, um die Kaelte zu vergessen. So haben wir die Nacht halt in voller Montur durchgefroren…

Tag 2:

Ein Kraehkontest unseres Dorfhahnes mit dem Hahn im Nachbardorf hat uns das erste Mal gegen 03:00 geweckt. Dann um 04:30, 05:00 und dann so jede weitere viertel Stunde. Waers mein Vieh, gaebs am 2. Tag Backhendl und einen neuen Wecker. Und so stehen wir recht frueh auf (06:00) und beobachten die Dorfbewohner bei ihrem Tagesablauf. Fuer uns extrem interessant, am Morgen am Lagerfeuer versammelt, Loescafe schluerfend die Menschen und Tiere beobachten, wie die ersten Maenner zur Jagd gehen und die Kinder fuer die Schule fertig gemacht werden.

Fuer uns gibts sogar hier ein “Continental Breakfast” (sprich Toast, Butter, Marmelade). In dieser Hinsicht ist unser Guide perfekt: ein toller Koch! Das er immer gut gelaunt ist, liegt vllt. nicht nur am Bier sondern an so manchen Pflanzen die hier wachsen… Naturbursche eben 🙂

Wir verlassen das Dorf. Nach ein paar Minuten Gehzeit erschlaegt unser Traeger eine Schlange die am Weg lag und unser Guide meint “Good for dinner!” und packt sie ein.

Conny hasst Schlangen (vor allem nicht wenn sie staendig vor ihrem Gesicht herumschlendern), wird etwas zwieder und der Guide schenkt sie einer Familie die am Weg ihre Huette hat. Im Gegenzug bekommen wir Sticky-Reis im Bamboo gekocht zum Probieren:

(Foto)

Lunch haben wir in einem anderen Hilltribe-Village (Fertignudeln, ich glaub die Thais trauen uns keine echte Kueche zu!?). Das hat mir sehr gut gefallen: wir haben genug Zeit uns auch das Dorfleben anzusehen! Ganz entspannt, nach ein paar Stunden wandern ohne Stress.

Weiter gings zum Entgueltigen Tagesziel: eine Familie die neben einem Wasserfall in einem Tal wohnt. Beeindruckend! Wir versammeln uns um das Lagerfeuer und drinken erstmal ein Bier 🙂

Unser Guide beginnt zu kochen (davon gibts auch Videos) und das Resultat ist traumhaft! Leere Potiche und Teller zeugen davon 🙂 Die Unterkunft ist diesmal auch nicht wirklich besser und, gelernt aus der letzten Nacht, haben wir uns alle Decken und aehnliches geschnappt das wir finden konnten. So hab ich unter sechs Decken geschlafen was letztendlich nicht wirklich gegen die Kaelte geholfen hat…

Wie schon am Vortag haben uns auch am 2. Tag zwei Hunde waehrend des gesamten Weges begleitet. Conny war diesmal wirklich froh, dass die Hunde neben uns geschlafen haben. Da die Huette ohne Tueren fast mitten im Wald steht und nachtaktive Tieren die gespensterhaftesten Geraeusche machen (so ca. 30cm UNTER dem Kopf) … nun, die Hunde als Aufpasser waren sehr beruhigend 🙂 Wir haben sie in der Nacht einige Male nach draussen hechten gehoert…

Tag 3:

Diesmal kein dummer Gockel der um 3 Uhr frueh kraeht! Dafuer, durch die Tallage, nochmal ein paar Grad kaelter. Durchgefroren haben wir uns erstmal am Lagerfeuer aufgewaermt. Nescafe und dann Toast mit Butter and Jam schmecken 🙂 Wir wissen jetzt, dass man mit 2 Holzspaenen und einem Lagerfeuer auch Toast machen kann. Gegen 10:00 verabschieden wir uns von der Familie und wandern weiter. Nach fast 2 Stunden Gehzeit erreichen wir wieder unseren Startpunkt. Lunchtime! Diesmal gebratene Nudeln – Touristenstuff eben. Und der letzte Stop: Elephantenreiten. Kurzgesagt: einmal erlebt, reicht, danke.

Das reiten hat Spass gemacht, aber wir finden: die Tiere sind arm und es ist einfach nicht artgerecht.

Alles in allem war die Tour toll! Mit Franz und Mandy hatten wir einen riesen Spass (Stichwort: wenn ein Schweizer Englisch spricht…) und wir sind endlich mal wieder zu etwas Sport gekommen 😉