Moskau #3

Moskau #3

Am letzten Tag in Moskau haben wir den Kremel (“Kremlin”) besichtigt. Im Prinzip ist ein Kremel eine Ringburg, die es in vielen, alten, russischen Städten gibt. Der Moskauer Kremel ist aufgrund des russischen Regierungssitzes so berühmt. Auszerdem gibts dort jede Menge Kirchen (>10?). Dank ISIC Card (Studentenausweis) sind wir um unglaublich günstige 50 RUB (~ 1.5EUR) reingekommen. Inkl. Fotopauschale 🙂 (Normalerweise kostet der Eintritt 300 RUB und 50 RUB Fotopauschale.) Der Kremel ist beeindruckend. Im Kremel gibt es eben jede Menge historischer Gebäude, wobei viele zu besichtigen sind. Manche beinhalten auch Austellungen (z.B. Britische Mode der viktorianischen Epoche, Schmuck von irgendeinem Italiener). Die Armory Tour (Waffensammlung) war leider ausgebucht 🙁

Nachdem wir den Kremel besichtigt haben, sind wir ins Hostel zurück. Igor (der Hostelmanager) hat uns bei der Rückkehr erzählt das heute das russische Staatsfernsehen da war und das Hostel gefilmt hat. Er haet uns gerne fuer ein Interview da gehabt, tja…

Mit etwas Glück haben wir es zu unserem Zug geschafft. Moskau hat 9 Bahnhöfe. Der für uns wichtige (“Iaroslavskaya”) liegt am selben Platz wie 2 andere. Von der Metrostation rausgegangen findet man sich auf einem Gelände wieder, wo es zugeht wie am Wiener Prater zu seiner Höchstzeit. Standl um Standl, Unmengen an Menschen und kein Plan. Wir haben einfach das erste Gebäude genommen das aussah wie ein Bahnhof. Dort wurde uns (dank Zugticket) auch gleich der richtige Weg gewiesen… Ich bin froh, dass wir alle Tickets in Österreich gekauft haben. Dort ein Ticket zu kaufen ist ohne russisch Kenntnise fast unmöglich.

Moskau #2

Moskau #2

Wie versprochen, gibts schon die ersten Fotos von uns.

Hier die Zugfahrt von Wien nach Moskau.

Moskau – ist riesig. Wir sind heute sicher unsere 10km gelaufen. Dafür haben wir den roten Platz betreten (Na sdarowje! – Danke Mani für den Zwetschkenschnaps 🙂 ), das Russian State Museum angeschaut und halt durch die berühmte Arbat Uliza (eine Einkaufstrasse, über 1km lang, so wie die Herrngasse oder Graftonstreet) spaziert.

Der Verkehr in Moskau ist KRANK. Also, wer behauptet die Wiener wüssten was Stau ist – die haben Moskau nicht erlebt. 4 spurig (in eine Richtung) und alles steht. Dazu kommen noch die Autos aus den 2 spurigen Seitenstrassen die ab und zu einen Meter weiterfahren dürfen (!). Als Fussgaenger kann man da wirklich glücklich sein. Es scheint, als wäre die Ringstrasse ein riesengroßer Parkplatz…

Apropos Autos: ca. 50% der Autos die wir gesehen haben sind entweder ein BMW, ein Mercedes oder sonstwas richtig teures. Die Lieblingsfarbe ist schwarz mit getönten Fensterscheiben. Mafia? Hrm… Geparkt wird auch kreativ. Wenns sein muß, am Gehsteig, 50cm vor der Tür einer Bar (Heck voraus).

Ein Update zu den Preisen: McDonalds ist billig. Der BigMäc um €1,50 und 2 McMenu (BigMäc, Chickennuggets) + Hamburger für gut €9. Und das 100 Meter neben dem Roten Platz =) Bier kostet um die  140 – 250 RUB (das sind knapp €3.50 – €7). Die halbe Bier gibts kaum unter 180 RUB.

Zur Sprache: russisch ist sauschwer. Die erste große Hürde: das Alphabet. Mittlerweile freuen wir uns Wörter wie Restaurant, McDonalds, Metro, etc. lesen zu können. Mit etwas Hilfe (Wörterbuch) gelingen auch komplexere Wörter. Sobald das cyrillische Verstanden ist, sind manche Begriffe eh einfach. Aber sobalds Richtungs Konversation geht – nix da. Bestellen ist einfach. Man schaut sich im Restaurant um, sieht etwas was gut ausschaut und sagt zur Kellner (dezent deutend): “The same”. Die versteht nix was du sagst, aber kapiert das wir das vom Nachbartisch haben wollen (aber ein eigenes, sonst … 🙂 ). Das Resultat war ein Schweinsbraten ähnliches Stück Fleisch, mit irgendeinem Getreide und einer Schwammerlsauce. Hat toll geschmeckt, und war sehr günstig.

Internet: Es ist unglaublich wieviele WiFi Hotspots es gibt. So ca. jedes Cafe und auch die McDonalds haben einen AccessPoint. Richtige Internetcafes habe ich jedoch nicht so viele gesehen, aber unser Hostel hat z.b. einen Internet PC zur freien Verfügung und auch gratis WiFi.

Um die Frage nach der Freundlichkeit der Russen vom Bradla zu beantworten: die Betreiber des Hostels sind sehr freundlich, die Sicherheitskräfte dürften zum Lachen in den Keller gehen und die meisten anderen Angestellten die wir getroffen haben (im Museum, in Cafes) kennen das Wort “Lächeln” gar nicht.

Die Fotos von Moskau (gestern, heute) findet ihr hier.

Wir melden uns in Novosibirsk (wenn wir Inet haben) wieder!

Von Wien nach Moskau

Von Wien nach Moskau

Von Wien nach Moskau

Pünktlich um 08:30 sind wir in St.Lorenzen aufgebrochen. Conny ist etwas unfreiwillig um 06:00 aufgestanden, nachdem sie

geträumt hat, dass sie ihre Schuhe daheim vergessen hat. Nun, es war nicht nur im Traum so… eine Stunde später waren

Conny`s Eltern da und haben die Trekkingschuhe vorbeigebracht.
Das faengt ja schon gut 🙂

Um ca. 10:00 waren wir in Wien und verabschiedeten meine Eltern. Noch ein letzter Wiener Cafe am Bahnhof und wir stiegen in

den Zug ein. Zug? Naja, zuerst wars nur ein Waggon. “Der wird sicher noch wachsen…” meinte Conny und stimmt, der ER2520 ist

ein sog. Kurswagen. So ein Kurswagen wird mit verschiedenen Zügen durch die Lande geschleppt. In Wien war es der EuroRegio

2520 nach Bratislava, von dort gings mit dem R609 Richtung Chop weiter.

Unser Abteil war super. Ein 2er, mit genug Platz fuer unsere Rucksaecke und bequem zu schlafen. Eigentlich haetten wir auch

das guenstigere 3er nehmen koennen, aber die OEBB meinte beim Buchen “nur Geschlechter getrennt”. Das war dem ukrainischen

Zugbegleiter egal. Grml.

Apropos Ukraine: Wir sind etwas nach 22:00 vom Zugbegleiter mit “Passport ..!” aufgeweckt worden. Was dann folgte war eine

kurze Kontrolle seitens der Slowaken aber eine umso intensivere “Betreuung” durch die Ukrainier. Zuerst wurde uns im Zug der

Pass abgenommen. Dann kam Besuch von einer grimmig wirkenden Dame vom Zoll: “bla bla .. <schulterzucken> tourist?” “da!” und

sie zog ab. Vorm Drogenhund hat sich die Conny kurz geschreckt aber meinte dann: “Ma is der suess!”. Vom Streicheln und

Kraulen haben wir dann doch Abstand genommen, in Anbetracht seines Herrls mit MP Uniform… Die Offiziellen verliesen den Zug

und weiter gings. Einmal vor, einmal zurück, vom Kran angehoben, am Fahrgestell herumgemurkst (Hat die Ukraine schon eine

andere Spurbreite?) und so weiter. Ohne Paesse war uns etwas unwohl, aber nach gut 3 Stunden haben wir diese wieder bekommen

und die Reise ging weiter Richtung Kiev.

Was haben wir so im Zug bisher getan, ausser geschlafen und gegessen? Festgebundene Kühe fotografiert, slowakische

Geisterbahnhoehfe bestaunt, den Bahnhof Lvov kurz angschaut, und vor allem: gelesen.

Der Bahnhof von Kiev gleicht einem Flughafen. Gut 20 Bahngleise und selbst um 21:00 strömen Unmengen von Leute durch die

Hallen. Ein Überbau über die Bahngleise erinnert mich an die Abflughalle des Flughafen Stansted (London). Die Nacht im Zug

verlief durchaus angenehm, obwohl wir diesmal keine 2er Kupe sondern ein 4er gehabt haben. Geteilt haben wir es mit einem

jungen Pärchen aus Moskau (die uns etwas gedolmetscht haben – die Zugbegleiter können hier kaum Englisch). Zoll und

Grenzkontrolle war auch problemlos und so sind wir heute um 11:00 in Moskau angekommen.

Nach gut 5 Minuten in den Katakomben der Moskauker Metro wird einem schnell klar: ohne das cyrillische Alphabet zu kennen

bzw. russisch zu verstehen, wirds kompliziert. Aber mit etwas Glück haben wir es in unser Hostel geschafft. Nach dem Check-In

haben wir eine kurze Erkundungstour gemacht. Zimmer ist tip-top (vor 3 Tagen fertig renoviert worden), der Rest noch etwas

Baustelle aber in ein paar Monaten dürfte das ein super Hostel sein (Godzillas Hostel).

Kurz zu den Preisen: Moskau ist nicht billig. Bier ca. 20-40 RUB (Kiosk), Martini Asti (850 RUB, Mini Market), Kaffee in

einem Cafe 105 RUB (klein, Cafe) oder 90 RUB (Mc Cafe). Unser Hostel kostet ca. €20 p.P / Tag.

Fotos gibts morgen da die Internetverbindung recht schwach ist…

3, 2, 1 … los!

3, 2, 1 … los!

Montag, 07:30

Rucksack ist gepackt, die Jause bald gekauft und dann gehts los! Mein Pa bringt uns nach Wien – Südbahnhof wo wir um 11:28 Richtung Kiev Pass abfahren. Da die OEBB gnadenlose Geschlechtertrennung praktiziert, mussten wir die “Luxusvariante” buchen: 2er Schlafwagenabteil. Für Conny wird das ein gemütlicher Einstieg werden, den ab Kiev gibts im Besten Fall sowieso nur mehr 4er Abteile B-)

Und somit verabschieden wir uns aus Österreich! Pfiat eich!

Serverumzug

Serverumzug

Kaia.tzis.net (also mein Hauptserver) wird am 28.09.2008 in ein anderes RZ umgesiedelt. Deshalb kann es an diesen Tagen (28.09 bis 30.09) zu Ausfaellen kommen. Ich hoffe alles geht gut. Drueckt die Daumen!

Die Wurst

Die Wurst

Noch 2 Tage!

Wir haben gestern Abschied von unseren Freunden gefeiert. Wir sind schlauer: 12 halbe Hendl fuer 12 Leute sind um 50% zu viel! Wow – die Viecher sind ja riesig 🙂 Aber dementsprechend auch preislich nicht ganz so guenstig…

Also sind wir heute zum GH Wanderl gefahren die Hendl bezahlen. Treffen den Wirten (den wir gut kennen) und nachdem wir ihm erzählen das wir ab Montag unterwegs sind, gibt er uns eine Stange Wurst “zur Jausn” mit 🙂 Super! (Und Danke an dieser Stelle!)

Countdown #2

Countdown #2

Zur Erinnerung:

Eigentlich müßen wir nur noch unsere Sieben Sachen sortieren, ordnen, zusammenpacken, in den Rucksack stopfen, schlichten, wieder rausnehmen, nochmal reinschlichten, zum Friseur gehen, für die Abschiedsfeier einkaufen, vorbereiten, feiern, zusammenräumen, andere KollegInnen treffen, in der Firma zum Lezten mal vorbeischaun, mit Kunden abrechnen, von den Eltern und Großeltern verabschieden … und dann gehts los!

Bildergalerie

Bildergalerie

Meine Bildergalerie hat schon fast 4000 Bilder. Zeit zum Aufraeumen. Ich habe jetzt alle Bilder vor 2008 ins Archiv verschoben und alles ab 2008 ist im Hauptverzeichnis zu finden.

Die Bilder unserer bevorstehenden Reise findet man ab jetzt HIER.

Viel Spass!