Ein richtig guter Start

Ein richtig guter Start

Der Flug verlief richtig gut. Zuerst saß Tom neben Emelie, hat mit ihr geplaudert und ein bisschen „Sendung mit der Maus“ geschaut, während Conny ganz entspannt einen Film schauen durfte.

Nach etwa einer Stunde wurde getauscht: Conny übernahm Abendessen, Buch und Kuscheln. Der Plan war klar und ambitioniert – drei Folgen Sandmännchen und dann schlafen. Es war einfach zu spannend, der Nachbar hatte sein Licht an und Emelie stand kurz vor der Eskalation. In diesem Moment war Conny sehr froh, dass Tom auf dem Sitz vor ihr saß – und die Tritte abbekam. Um Ruhe zu bewahren, durfte Emelie weiterschauen: immer dieselbe Folge, eingekuschelt im Sitz. Conny stellte sich innerlich auf viele Wiederholungen ein, doch schon mitten in der zweiten Runde wollte Emelie das iPad ausschalten und selbst schlafen. Conny war so stolz auf sie. Um 23:00 schlief sie ein, Conny ein paar Minuten später.

Ab 02:30 wurde es unruhiger. Alle 15 Minuten brauchte es eine streichelnde Hand. Um 03:30 wollte Emelie nicht mehr auf ihrem Sitz schlafen, rollte sich auf Conny zusammen und blieb dort bis etwa 05:00, als sie fürs Frühstück wieder umgelegt wurde. Um 05:45, beim Aufstellen der Sitze für den Landeanflug, wachte Emelie fröhlich auf. Unterm Strich: ein super Flug.

Nach der Landung waren wir am Flughafen völlig überwältigt davon, wie kinderfreundlich hier alles ist. Überall gab es Priority Access, wir wurden an Warteschlangen vorbeigeführt und fühlten uns unglaublich willkommen. Bei den Gepäckbändern hatten sie für die Kinder sogar ein kleines Winterwunderland aufgebaut, um die Wartezeit zu verkürzen – wirklich richtig toll.

Danach schnappten wir uns ein „Bolt“ und fuhren zu unserem Hotel The Moment. Sieht großartig aus, und Emelie hat ihr eigenes Bett.
Anschließend ging es noch zum Japaner Izakaya En, wo Emelie fasziniert dem Sushi-Chef beim Flambieren zusah. Abkühlung gab’s im Pool, bei sehr angenehmen 32 Grad Lufttemperatur. Um 19:30 schlief Emelie ein, Conny entspannte im Hotel und Tom gönnte sich seine erste Massage und erkundete die Craft-Beer-Szene. Besser hätte unsere Anreise nicht laufen können.

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