Mit dem Rad durch Bangkok
Nach einer erholsamen, durchgeschlafenen Nacht ging es für uns früh los. Um 06:30 wurden wir von unserem Bolt abgeholt, damit wir pünktlich um 07:00 in unsere fünfstündige Fahrradtour mit Co van Kessel starten konnten.
Los ging es bei der River City Mall, von dort fuhren wir durch kleine Gässchen, entlang des Flusses Richtung Chinatown, direkt durch einen Markt, der zu dieser Uhrzeit glücklicherweise noch recht leer war. Es war großartig, die Stadt auf diese Art zu erkunden, durch Gassen zu fahren, die man sonst nie sehen würde, und Bangkok beim Aufwachen zu erleben. Über eine Brücke erreichten wir schließlich den Wat Kanlayanamit Woramahawihan Tempel.
Nach rund eineinhalb Stunden war Emelie sehr froh, aus dem Radsitz rauszukommen. Sie genoss es sichtlich, alles in Ruhe zu erkunden, Kerzen und Räucherstäbchen anzuzünden und den Tempel auf sich wirken zu lassen. Ein besonderes Highlight für Conny war, dass wir alle eine Lotusblume bekamen und lernten, wie man sie auf traditionelle Weise faltet.
Danach ging es weiter zu einem Pier, wo wir samt Fahrrädern auf ein Longboat umstiegen. Entspannt fuhren wir durch die Kanäle, schauten uns die Häuser an, beobachteten Echsen und Vögel und zählten die vielen Tempel entlang des Weges. Wieder zurück auf den Rädern führte uns die Route im Zickzack über schmale Stege, über steile Brücken und durch Bananenwälder, teilweise direkt entlang der Bahnstrecke. So etwas hatten wir alle noch nie erlebt. Danach ging es weiter zum Mittagessen – Emelie taute immer mehr auf und stellte fest, dass ihr thailändisches Hühnercurry ziemlich gut schmeckt. Nach einer letzten Radetappe brachte uns das Longboat, inklusive Schleuse, zurück zum Ausgangspunkt – ein Detail, das Tom besonders beeindruckt hat.
Wir waren alle richtig glücklich mit der Tour und den großartigen Guides Beni und Nai. Auch Conny, die mit etwas flauem Gefühl in die fünf Stunden gestartet war, war begeistert, wie gut alles geklappt hat, und sehr froh, über ihren Schatten gesprungen zu sein.
Nach einem kurzen Mittagsschlaf ging es nochmal in den Pool und abends zum Essen auf den First One Market. Die Auswahl dort ist unglaublich. Bestellen war etwas herausfordernd, da fast nur Locals unterwegs waren, aber es hat sich absolut gelohnt. Emelie durfte zum Abschluss sogar noch ein paar Tiere anschauen – Babyziegen, Katzen, Hunde, Schweine und Hasen. Danach ging es für Emelie und Conny zurück ins Hotel, während Tom noch ein bisschen die Nachbarschaft unsicher machte.














