Ein ruhiger Start ins Inselleben
Unseren ersten ganzen Inseltag starteten wir ganz entspannt und schliefen bis 08:00. Danach hieß es allerdings noch einmal Koffer packen. Direkt vor unserer Zimmertür wird gerade ein Lift eingebaut, was rund um die Mittagszeit mit ordentlich Lärm verbunden ist. Deshalb baten wir um ein anderes Zimmer – und das hat sich mehr als gelohnt.
Jetzt sind wir im ersten Stock Richtung Strand untergebracht. Alles fühlt sich luftiger und frischer an als zuvor im Erdgeschoss zum Innenhof, und durch die niedrigen Villen vor uns haben wir deutlich mehr Privatsphäre. Das erneute Packen war es definitiv wert.
Gegen 09:00 gab es ein richtig gutes Frühstück direkt am Meer. Emelie entdeckte pinken Litschisaft und Waffeln mit Obst für sich, während Conny und Tom bei Omeletts blieben. Danach wurde offiziell Pooltime ausgerufen. Zuerst machte sich Emelie mit der Schwimmweste mit dem Pool vertraut, stellte aber schnell fest, dass sie schon ein paar Meter ohne schwimmen kann. Erfolgreich ging es von Leiter zu Leiter – der Kopf zwar immer unter Wasser, aber die Bewegungen sind schon voll da. Ein weiteres Highlight war, dass Tom uns mit der GoPro filmte.

Nach einer eher wenig erfolgreichen Mittagsrast ging es ins Paper Moon Restaurant. Cashewnut Chicken, ein scharfes Green Curry für Tom und ein ausgezeichneter Sticky Rice with Mango später machten wir uns sehr zufrieden auf den Heimweg. Für Conny war es der erste Sticky Rice auf dieser Reise – aber sicher nicht der letzte. Emelie verabschiedete sich dort noch mit einem sehr ehrlichen Kompliment an die Besitzer: „Euer Klo riecht super geil.“ Conny konnte sich ihren Lacher kaum verkneifen. Sprachlich ist Emelie generell voll dabei: Sie begrüßt mit „Sawadee-ka“, bedankt sich mit „Khob khun ka“, mischt aber auch fröhlich ein „Thank you“ hinein. Leider hat sie wohl irgendwo auch „Du dumme Ente“ aufgeschnappt – das hören wir jetzt ebenfalls öfter.
Zurück im Hotel durfte Emelie sich die Nägel lackieren lassen, im Sessel mit Blick aufs Meer. Glitzerpink, natürlich. Danach ging es gefühlt ewig ins Meer. Die Wellen, vor denen sie gestern noch großen Respekt hatte, waren heute das absolute Highlight. Mit Schwimmweste und an Toms Hand ging es immer wieder rauf und runter – und wir genossen es gleich mit.
Abends aßen wir in einem Lokal um die Ecke. Eher ein Lowlight als ein Highlight, aber das gehört wohl auch dazu. Satt wurden wir jedenfalls. Emelie schlief gegen 19:30 ein, und Tom und Conny ließen den Tag am neuen Balkon ausklingen – mit Meeresrauschen und Cocktails.








